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Prozessbenchmarking Aufgaben Tiefbauämter

Auf Initiative süddeutscher Tiefbauämter entwickelte die aquabench GmbH im Jahr 2005 ein Prozessbench-
marking für die Verkehrssicherheitskontrolle mit den zugehörigen Unterprozessen. Ziele des Projektes waren insbesondere:

  • Wahrnehmung der Aufgaben effizienter gestalten
  • Transparenz über die Leistungserbringung und Kosten herstellen
  • Informationsprozesse und Entscheidungen strukturieren
  • Alle Mitarbeiter motivieren
  • „Kundenzufriedenheit“ optimieren
  • Aussage über Nachhaltigkeit, Qualität und soziale Verantwortung treffen


Das Projekt wurde im I. Quartal 2007 erfolgreich abgeschlossen. Durch den gegenseitigen intensiven Erfah-
rungsaustausch und den strukturierten Vergleich der erhobenen Daten nach der Plausibilitätskontrolle und Ursachenanalyse wurde das Auffinden verschiedener Einflussfaktoren für die Positionsbestimmung realisiert:

  • Begehungszyklus
  • Verfahrensweise der Begehung (Beförderungsmittel, Ergebnisdokumentation)
  • Eingruppierung der Verkehrssicherheitskontrolleure
  • Personaleinsatzmanagement
  • Fuhrparkmanagement


Hiermit war es den Teilnehmern möglich, individuelle Schwachstellen aufzudecken und Maßnahmen zur eigenen Prozessoptimierung auszu-
sprechen. Die Methodik des Benchmarkings wurde damit erstmals auf einen unmittelbaren Prozess aus dem Aufgabenbereich von Tiefbauämtern angewandt. Weiterhin wurde ein Kennzahlensystem entwickelt, das eine objektive und transparente Beschreibung und Bewertung des Prozesses ermöglicht. Es wurde belegt, dass die Methodik des Benchmarkings selbst für die kameralen Bereiche der öffentlichen Hand erfolgreich angewen-
det werden kann.

Prozessmodell Verkehrssicherheitskontrolle



Aufgrund des erfolgreichen Projektabschlusses wird derzeit ein weiteres Benchmarkingprodukt für einen weiteren Prozess aus dem Tiefbau-
bereich entwickelt. Nunmehr soll das Thema Aufgrabungen Dritter näher untersucht werden. Darunter sind diejenigen baulichen Eingriffe in die Straßen, Gehwege und öffentlichen Plätze gemeint, die nicht von den Kommunen veranlasst werden, sondern von anderen Institutionen wie z. B. Energieversorgern oder Telekommunikationsunternehmen, um eigene Versorgungsleitungen zu verlegen. Aus dem Benchmarking werden wichtige Ansatzpunkte für eine Verbesserung der kommunalen Situation erwartet. Insbesondere sollen die folgenden Punkte näher untersucht werden:

  • Koordinierung
  • Kontrolle
  • Bauüberwachung
  • Rechtliche Sicherung (Umsetzung von Forderungen)
  • Qualitätssicherung
  • Durchsetzung von Regelungen und Gewährleistungsansprüchen



Erste Ergebnisse aus dem Pilotprojekt Aufgrabungen Dritter werden für das Jahr 2008 erwartet. Gegenwärtig wird neben der erfolgreichen Entwicklung der Benchmarkingmethodik für den Prozess Aufgrabungen Dritter eine kontinuierliche im ein- oder zweijährigen Turnus stattfindende Fortsetzung des Prozessbenchmarkings Verkehrssicherheitskontrolle mit einem ständig wechselnden Teilnehmerkreis angestrebt. Durch die Einbeziehung neuer Teilnehmer soll insbesondere die Erschließung anderer Sichtweisen auf die Durchführung des Prozesses ermöglicht werden.

Bsp. eines Teilnehmerprofils für den Prozess als Zusammenfassung
für alle Begehungsklassen




Interessenten sind herzlich eingeladen, sich über die Produkte der aquabench GmbH für den Aufgabenbereich von Tiefbauämtern zu informieren. Benchmarking lebt vom gegenseitigen Austausch!

ProjektAnsprechpartnerInTelefonE-Mail
Prozessbenchmarking Aufgrabungen Dritter Marius Wilke 49 (0)2203 - 359 29 – 27 m.wilke@aquabench.de
Prozessbenchmarking Verkehrssicherheitskontrolle Marius Wilke 49 (0)2203 - 359 29 – 27 m.wilke@aquabench.de


Referenzkunden Tiefbau

NameTeilnehmerTel. Nr.:E-Mail:
Ilk, MichaelStuttgart(0711) 216-2538-49michael.ilk@stuttgart.de